Jiu-Jitsu-Bodenkampf (für Fortgeschrittene)

Beim Jiu-Jitsu-Bodenkampf werden Beweglichkeit, Geschmeidigkeit und Reaktionsschnelligkeit am Boden trainiert. Dabei kommen Hebel, Würge- und Festhaltetechniken zum Einsatz. Das Kämpfen in der Bodenlage mit unterschiedlichen Trainingspartnern dient der realistischen Selbsteinschätzung und der Überwindung von Angst und Unsicherheit. Da wir nicht für Wettkämpfe trainieren, ist das Verletzungsrisiko sehr gering.

Sportlicher Karate-Kampf (für Fortgeschrittene)

Zur Praxis des Zen-Do-Karates gehört auch der regelmäßige sportliche Karate-Kampf. Er dient der Schulung von Reflexen, der Geschicklichkeit und dem richtigen Timing der Karate-Techniken. Außerdem ist es Sinn und Zweck des Freikampfes, die Harmonie des Geistes mit der körperlichen Kraft wirkungsvoll zu koordinieren: innere Ruhe und Konzentration, Fokussierung auf das Ziel, Ausblendung störender und ablenkender Gedanken. Über den freien Karatekampf steigern sich mit der Zeit auch die Selbstsicherheit und das Selbstbewusstsein in Stresssituationen.

Beim Karatekampf verzichten wir auf Faust- und Fußschützer. Die Techniken werden kontrolliert ausgeführt. Zum Körper wird leichter Kontakt geduldet. Unser Karate distanziert sich von anderen Systemen dadurch, dass es nicht um Sieg oder Niederlage geht, sondern um die Schulung des Geistes und des Körpers.

Kämpfen mit Kontakt (für Fortgeschrittene)

Fortgeschrittene erhalten die Möglichkeit, mit Kontakt und Schutzausrüstung zu kämpfen. Hierbei handelt es sich nicht um eine wilde und regellose Prügelei, sondern um die Erprobung der gelernten Karate-Techniken in einem kontrollierten Zweikampf zwischen „Partnern“. Neben dem Training von Reflexen (Ausweichen, Meidbewegungen, Blocks…) und dem richtigen Timing (Distanz, Schnelligkeit) für Angriff und Konteraktionen, stehen die taktische Schulung des Auges und der realistische „Impact“ der Techniken im Mittelpunkt. Wir erreichen dies durch eine langsame Steigerung des Kontakts und der Intensivität der Techniken. Dabei bilden sich zugleich gewisse „Nehmerqualitäten“ aus, die für jeden Kampfsportler eine unerlässliche Erfahrung sind. Da wir nicht für Wettkämpfe trainieren, wird das Verletzungsrisiko sehr gering gehalten.